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	<title>Der Karl - Der Modeblog, der keiner sein will.Der Karl - Der Modeblog, der keiner sein will. | Der Karl - Der Modeblog, der keiner sein will.</title>
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		<title>Spaß mit Katzen &#8211; Teil I</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Nov 2012 16:57:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ola</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aus &#8220;Gedichte mit Katzen&#8221;  Band I von Oliwia W. Strazewski &#160; &#160; Es war mal ein Kater vom Kiez der traf auf der Straße ne Miez von links kam ein Laster sie lag auf dem Pflaster jetzt sieht er sie nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Aus <strong><em>&#8220;Gedichte mit Katzen&#8221;  </em></strong>Band I von Oliwia W. Strazewski</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.derkarl.net/wp-content/uploads/2012/11/6946439041_570c078902_b.jpg" rel="lightbox[2933]"><img class=" wp-image-2936 aligncenter" title="6946439041_570c078902_b" src="http://www.derkarl.net/wp-content/uploads/2012/11/6946439041_570c078902_b.jpg" alt="" width="717" height="478" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Es war mal ein Kater vom Kiez</p>
<p style="text-align: center;">der traf auf der Straße ne Miez</p>
<p style="text-align: center;">von links kam ein Laster</p>
<p style="text-align: center;">sie lag auf dem Pflaster</p>
<p style="text-align: center;">jetzt sieht er sie nur im Hospiz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bisou,</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>O.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Photo via: <a href="http://www.flickr.com/photos/infinity_k/  photo via" target="_blank">Infinity K</a> </em></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mini-Post</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Nov 2012 15:26:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ola</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Mini-Post]]></category>

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		<description><![CDATA[Neue Rubrik. Heute mit: Dem Witz des Jahres  - Achtung, jetzt kommt´s! Zwei Pferde hocken am Ofen. Sagt das eine: &#8220;Feuer mal den Ofen an!&#8221; Darauf das andere: &#8220;Ofen vor, noch ein Tor!&#8221; &#160; &#160; &#160; Bisou, O. &#160; &#160; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Neue Rubrik.</p>
<p style="text-align: left;">Heute mit: Dem Witz des Jahres  - Achtung, jetzt kommt´s!</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.derkarl.net/wp-content/uploads/2012/11/green.jpeg" rel="lightbox[2719]"><img class=" wp-image-2923 aligncenter" title="green" src="http://www.derkarl.net/wp-content/uploads/2012/11/green.jpeg" alt="" width="384" height="240" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Zwei Pferde hocken am Ofen.</p>
<p style="text-align: center;">Sagt das eine: &#8220;Feuer mal den Ofen an!&#8221;</p>
<p style="text-align: center;">Darauf das andere: &#8220;Ofen vor, noch ein Tor!&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bisou,</p>
<p>O.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nachtrag I: So Marianna, das hast du nun davon!</p>
<p>Nachtrag II: Keine Sorge liebe Leser, ich bin vollkommen nüchtern. In dieser Rubrik sollen nur Kuriositäten aller Art präsentiert werden, die mich in den vergangenen sieben Tagen in irgendeiner Form erfreut haben. Der nächste, welterschütternde, überlange Post ist bereits in Arbeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Willkommen im Zirkus III</title>
		<link>http://www.derkarl.net/willkommen-im-zirkus-iii/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Oct 2012 19:33:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ola</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Feines]]></category>

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		<description><![CDATA[Von einer, die auszog in die Welt der Schönen und Dünnen und leicht beschwipst zurückkam. Diesmal: Beim Pressday. &#160; &#160; Phase 1: Vorbereitung Okay, du willst gut aussehen aber nicht ZU gut. Aber was heißt schon zu gut in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von einer, die auszog in die Welt der Schönen und Dünnen und leicht beschwipst zurückkam. Diesmal: Beim Pressday.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong style="text-align: center;">Phase 1: Vorbereitung</strong></p>
<p>Okay, du willst gut aussehen aber nicht ZU gut. Aber was heißt schon zu gut in der Welt, in die du dich gleich aufmachst. Zu gut gibt es nicht, so wie es zu dünn nicht gibt. Ach, just keep it simple, stupid!</p>
<p>Du fischst eine Jeans aus dem Schrank, denn du hast vor ein paar Wochen beschlossen dein frühkindliches Jeans-Trauma zu überwinden und das ist doch die Gelegenheit! Also ok, Jeans. Dazu natürlich die spitzen Zara Heels mit Fesselriemchen, die grad durch alle Modeblogs geistern nur damit gleich alle wissen, dass du weißt, was die coolen Kids jetzt tragen.</p>
<p>Für obenrum gibt´s ein Hemd und du lässt Mode-Rebell, der du bist natürlich die obersten zwei Knöpfe offen denn zugeknöpft ist total last season, ausserdem kommt so die Statement-Kette, die seit Monaten in deiner Schmuckschatulle vermodert endlich mal zu ihrem großen Auftritt. Dass du sonst nie Schmuck trägst, weiß dort ja keiner.</p>
<p>Jetzt noch ne Tasche in die dein Schreibblock passt ( Schreibblock = Karla Kolumna! Also total professionell ). Fertig.</p>
<p>Du schaust in den Spiegel. Dein Hüftumfang scheint sich seit gestern Abend verdoppelt zu haben. Du beschließt deinen wadenlangen Mantel drinnen anzubehalten. Kaschiert und wirkt gleichzeitig ultralässig. Wie clever du bist. So, ready! Pressday here I come!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"> <a href="http://www.derkarl.net/wp-content/uploads/2012/10/green.jpeg" rel="lightbox[2598]"><img class="aligncenter  wp-image-2871" title="green" src="http://www.derkarl.net/wp-content/uploads/2012/10/green.jpeg" alt="" width="384" height="240" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.derkarl.net/wp-content/uploads/2012/10/jacqueline-friedmann1.jpg" rel="lightbox[2598]"><br />
</a></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Phase 2: Orientierung</strong></p>
<p>Du stehst vor dem Hotel und rauchst eine Zigarette. Du fühlst dich, als müsstest du auf eine Party auf der du niemanden kennst. Und du kannst dir nicht mal Mut antrinken. Du lässt dir extraviel Zeit bei jedem Zug. Dein Herz pumpt ein bisschen schneller, als es sollte. Mei, bleib ruhig! Was hast du dort schon zu befürchten?</p>
<p>Ein paar PR Menschen, ein paar Blogger, vielleicht ein, zwei Models und a bissl Münchner Szene Volk. Das schlimmste, was passieren kann, ist, dass ein ausgehungertes Model sich in deiner knackig appetitlichen Wade verbeißt. Ist erst ein Mal passiert. Also los!</p>
<p>Du betrittst das Hotel, fährst hoch in den 666. Stock (die Agentur hat die Sky Lounge gemietet &#8211; nobel nobel) und hörst im Flur schon ein Wirrwarr an Menschenstimmen. Okay, jetzt geht´s los! Du gehst durch die Tür.</p>
<p>Ein erster Rundumblick zeigt: Grüppchen hier und da, links eine Sofaecke, ein Tisch mit Sektgläsern- und Flaschen, in der Mitte ein paar Kleiderstangen mit den neuesten Kollektionen von den Designern X, Y und Z.</p>
<p>Weiter rechts im Schlafzimmer ein Tisch mit Drinks und Häppchen (Oh Gott, hast du Kohldampf! Aber gleich auf´s Futter zusteuern geht nicht).</p>
<p>Selbst das Badezimmer ist vollgestellt mit Fläschen und Tiegeln und Flakons und allerlei Kram, den es nicht bei DM gibt. Du überlegst, ob man die Toilette wohl nutzen kann oder, ob sie nur Deko ist.</p>
<p>Auf dem Bett im Schlafzimmer liegen bunte Kopfhörer und süße Stoffbären und allerlei Krams, dessen Nutzen du nicht auf Anhieb erraten kannst.</p>
<p>Anscheinend hast du dich gut reingestohlen, die PR Hasen haben dich noch nicht entdeckt. Du beobachtest, wie sie ein paar Redakteure durch die Suite führen und ihnen erklären, was das glitzernde Ding auf dem Regal macht und, was sich die Designerin dabei gedacht hat, als sie sich entschied Gürtel aus Bambusrinde anzufertigen (Back to nature! Go Green und so).</p>
<p>Du setzt dich aufs Bett und holst deinen Block raus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.derkarl.net/wp-content/uploads/2012/10/grey.jpeg" rel="lightbox[2598]"><img class="aligncenter  wp-image-2872" title="grey" src="http://www.derkarl.net/wp-content/uploads/2012/10/grey.jpeg" alt="" width="384" height="240" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.derkarl.net/wp-content/uploads/2012/10/Bilder-3026-The-NYC-Weardrobe-Fashion-Blogger-Conference-photo-news-6.jpg" rel="lightbox[2598]"><br />
</a></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Phase 3: Positionierung</strong></p>
<p>Du schaust dir eine Zeit lang fachmännisch nickend ein paar Sachen auf den verschiedenen Kleiderstangen an und schreibst dabei eifrig in dein Notizbuch:</p>
<p><em>&#8220;Name der Designerin/Motto der Kollektion/Auffälligkeiten/Key-Piece/Toll/Ih &#8220;</em></p>
<p>Und, ach du musst später noch Vollkornbrot kaufen! Schnell notieren bevor du´s vergisst:</p>
<p><em>&#8220;Vollkornbrot&#8221;</em></p>
<p>Nachdem du eine Weile so herumgeschlendert bist und dabei jeden, der dir entgegen kam, so nett, wie nur du es kannst angelächelt hast, beschließt du, dass es an der Zeit wäre, dich vorsichtig an den Futtertrog vorzuarbeiten aber just in dem Moment entdeckt dich die Agenturchefin. Verdammt!</p>
<p><em>&#8220;Hi, na, schön dass du´s geschafft hast! &#8220;</em></p>
<p><em>&#8220;Ja, hi! Ja, ich dachte mir, wenn ihr schon die Sky Lounge mietet, muss ich allein für´s Panorama mal vorbeischauen.&#8221;</em></p>
<p>Einem unsichtbaren Zwinkern von dir, folgt ein kurzes Kichern von ihr.</p>
<p><em>&#8220;Ja, toll oder? Sorry, dass ich dich jetzt erst begrüße, hier ist die Hölle los!&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Ja, ich hab´s gemerkt. Kein Problem, ich hab mich schon mal a bissl umgesehn. &#8220;</em></p>
<p>Du bist nicht wirklich gut im Smalltalk und hast dein Tagespensum fast schon ausgeschöpft, als sie fragt, ob sie dir irgendwas zeigen soll oder du vielleicht Fragen zu einer Kollektion hast. In diesem Moment wünschst du dir sehnlichst, du hättest dir irgendwelche Fragen notiert. Stattdessen nur weißes Rauschen in deinem Kopf, während sie dich mit Bambi Augen anschaut.</p>
<p><em>&#8220;Nein also äh.. eigentlich nicht.&#8221;</em></p>
<p>Sie schaut fast enttäuscht.</p>
<p><em>&#8220;Aber ich schau mich noch weiter um und wenn ich fragen hab oder später was brauch für einen Artikel meld ich mich bei dir!&#8221;</em></p>
<p>Phew, nochmal gerettet! Sie lächelt erleichtert.</p>
<p><em>&#8220;Okay gut. Dann viel Spaß noch!&#8221;</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.derkarl.net/wp-content/uploads/2012/10/green1.jpeg" rel="lightbox[2598]"><img class="aligncenter  wp-image-2873" title="green" src="http://www.derkarl.net/wp-content/uploads/2012/10/green1.jpeg" alt="" width="384" height="240" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Du bedankst dich nochmal für die Einladung dann zieht sie von dannen. So, jetzt aber Essen! Dein Magen knurrt. Am Tisch angekommen, entdeckst du ein paar Schälchen mit Nüssen und Trockenfrüchten. Daneben eine Schüssel mit Schokolade. Hm!</p>
<p>Die gierige Seite in dir will die Schokolade. Die total professionelle Moderedakteurin, die du heute gibst allerdings würde sich eher in den Finger beißen. Also nimmst du ein paar Macadamias und schiebst zwei getrocknete Aprikosen hinterher.</p>
<p>Neben den Schalen stehen weiße Fläschien mit einem ominösen Wellness-Drink, der in wunderbar pinken Lettern Instant-Schönheit verspricht. Oh, wenn man von etwas nie zuviel haben kann dann Schönheit! Du greifst dir eine Flasche aber scheiterst am Verschluss. Während du verzweifelt an der Kappe zehrst, kommt dir urplötzlich Barbarella zu Hilfe.</p>
<p>Zwei Köpfe größer als du, auf mörderisch hohen Overknees balancierend, einen Fellschal um den Hals kommt sie, um dich zu retten. Ihre Haut ist pechschwarz und ihr Lächeln überwältigend.</p>
<p>Während sie dir die Flasche aufschraubt, bemerkst du, dass ihre Begleitung ein durchaus bekannter Mensch im Münchner Nachtleben ist, auf dessen exclusive Partys du allerdings bisher noch nicht eingeladen wurdest. Dir will beim besten Willen sein Name nicht einfallen. Was soll´s. Du bedankst dich und nimmst einen Schluck des Wunderelixiers.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.derkarl.net/wp-content/uploads/2012/10/grey.jpeg" rel="lightbox[2598]"><img class="aligncenter  wp-image-2872" title="grey" src="http://www.derkarl.net/wp-content/uploads/2012/10/grey.jpeg" alt="" width="384" height="240" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach nur zwei, drei Schlücken beginnt dein Teint zu strahlen. Oder ist das Glühen deiner Haut eher auf die nicht funktionierende Klimaanlage und deine Weigerung deinen Mantel auszuziehen, zurückzuführen?</p>
<p>Du streifst nochmal durch die Suite und bleibst im Bad an ein paar Tiegelchen hängen.</p>
<p>&#8220;Cruelty Free and Vegan&#8221; steht da auf dem Etikett einer Tube unter einer selig grinsenden Cartoon Kuh.</p>
<p>Du cremst dir die Hände mit der glücklichen Kuh ein. Während die Kohlesäure-geschwängerte Schönheit in deinem Magen blubbert und die Kuhcreme einzieht, beschließt du dich jetzt doch mal ins Getümmel zu stürzen. Soll ja später keiner behaupten, du wärst Ebenezer Scrooge. Oder gar schüchtern! Ob wohl einer bemerkt, wenn du den Nagellack hier einsteckst?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Phase 4: Angriff</strong></p>
<p>Du steuerst an einer Gruppe pre-pupertärer Blogger vorbei, von denen jeder eine Spiegelreflex unterm Arm hat, die mehr kostet als deine Monatsmiete, zielsicher an den Tisch mit den Sektgläsern. Du bist wirklich nicht gut darin Gespräche mit Fremden anzufangen aber als eine der Damen am Tisch eine Flasche nicht aufkriegt, bietest du heroisch deine Hilfe an und erntest begeisterten Applaus, als der Korken Sekunden später gegen die Fensterscheibe knallt. Yes, you´re in!</p>
<p>Die Mädels stellen sich als Redakteurinnen eines jungen Fashion Start-Ups vor, das Ende des Jahres ganz, ganz groß gelauncht wird und du MUSST natürlich zur Party kommen!</p>
<p>Sie fragen dich, was du von der Kollektion von Designern RR hältst und du winkst fachmännisch ab und sagst, dass du sie doch recht uninspiriert findest. Zustimmendes Nicken. Dann deutet eines der Mädels in Richtung der Blogger Clique und mutmaßt, wie alt die Küken wohl sein mögen. Fünfzehn? Sechzehn? Die kommen doch vermutlich direkt aus der Schule. Ach, diese Blogger! Sprießen aus dem Boden, wie Unkraut.</p>
<p>Du lachst kurz mit und antwortest auf die Frage, was du machst mit &#8220;Freischaffende Autorin&#8221;. Stimmt ja fast!</p>
<p>Dreißig Minuten später verabschiedest du dich von den Damen und der Agenturchefin, bedankst dich nochmal für die Einladung und nimmst dein Goodie Bag in Empfang. Du lächelst selig, als du das Hotel verlässt, so ein Glas Sekt am hellichten Tag steigt doch schnell in den Kopf, vor allem, wenn man nur drei Nüsse im Magen hat (und zwei getrocknete Aprikosen!).</p>
<p>Draußen schaust du in die Tüte. Ein paar Prospekte, Postkarten, ein Haarschaum von PM und oh..ein Designer iPhone Case.</p>
<p>Du hast aber doch nur ein Dumm-Phone. Was sollst du damit? Verdammt!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Phase 5: Verkauf</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wieviel du für die Hülle wohl bei ebay kriegst?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bisou,</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>O.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nachtrag I: Song in Dauerschleife beim Schreiben dieses Posts: Frank Sinatra &#8211; The way you look tonight</p>
<p>Nachtrag II: Ja der Text ist lang &#8211; Lesen bildet!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Photo: (c)we-love-brands.com</em></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Diana geht shoppen! Und ich bin dabei.</title>
		<link>http://www.derkarl.net/diana-geht-shoppen-und-ich-bin-dabei/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2012 08:56:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ola</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fashion]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; &#160; Ein Ausruf der Freude hallt durch die pink beleuchteten Regale der namenlosen Boutique. Diana hat die weiße Fellmütze entdeckt! Freudig und flink, wie der Duracell Hase hüpft sie auf den gefunden Schatz zu, reißt ihn vom ausdruckslosen Plastikkopf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Ausruf der Freude hallt durch die pink beleuchteten Regale der namenlosen Boutique. Diana hat die weiße Fellmütze entdeckt!</p>
<p>Freudig und flink, wie der Duracell Hase hüpft sie auf den gefunden Schatz zu, reißt ihn vom ausdruckslosen Plastikkopf der Schaufensterpuppe und zieht ihn sich über.</p>
<p>&#8220;Guck maaaaal!&#8221; sie dreht sich zu ihrer Frau Mama, die ein paar Schritte weiter weg steht: &#8220;Ist die nicht geeiiil?&#8221;</p>
<p>Frau Mama, einen Kopf kleiner, als das Töchterchen, eingepackt in eine fellbesetzte Daunenjacke, die einen Großteil ihres Körpers einhüllt, reckt den Kopf nach oben, nickt begeistert und meint: &#8220;Ohja, die passt auch toll zu den Schuhen!&#8221; und deutet auf  das Paar weißer Peeptoes, die Diana ein paar Minuten zuvor unter eine Achselhöhle geklemmt hat und gerade zur Kasse tragen wollte.</p>
<p>Diana strahlt, Mama strahlt, die Welt in rosa Licht getaucht, funkelt mit den Augen der Frauen um die Wette. Alles ist gut!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Cut.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die schöne Svetlana betritt ihr Lieblingsgeschäft, den Strohhalm einer Babyflasche Prosecco zwischen die Lippen gepresst, die beste Freundin im Arm. Sie hat nur eine Mission: das perfekte, elegante Abendkleid finden, das aus ihr eine Femme Fatale machen soll! Betonung auf &#8220;fatale&#8221;. Natürlich.</p>
<p>Zielsicher steuert sie eine volle Kleiderstange an, die bereits aus der Ferne glänzt, wie der nächtliche Sternenhimmel. Ihre beste Freundin greift sogleich nach einem blauen Dress, dessen Dekolette das legendäre grüne Versace-Kleid von J.Lo, wie eine Schuluniform aussehen lässt.</p>
<p>Ja, das ist gut!</p>
<p>Svetlana zieht einen großen Schluck Prosecco und nimmt das Kleid an sich. Eine Verkäuferin, deren Haarpracht verdächtig an Rogue von den X-Men erinnert, gesellt sich zu den beiden angetrunkenen, kichernden Frauen und bietet ihre Hilfe an. Ein paar Minuten später entschwebt Svetlana der Umkleide.</p>
<p>Was sich da um ihren zugegebenermaßen sehr hübschen Körper schmiegt, lässt nichts erahnen. Sie betrachtet sich eine Weile, dann schüttelt sie wortlos den Kopf und verschwindet wieder in der Umkleide. Das gleiche Schauspiel wiederholt sich noch einige Male, jedesmal wirken Svetlanas Schritte ein wenig unsicherer, während sie auf den Spiegel zusteurt, kein Wunder, saugt sie doch mittlerweile nur noch Luft durch den Strohhalm ihrer Proseccoflasche.</p>
<p>Am Ende wird es ein bodenlanges, schwarzes, sehr sehr transparentes Spitzen-Dress. Svetlana johlt, die Freundin johlt, die Verkäuferin zieht hochkonzentriert Svetlanas Mastercard durch das Kartenlesegerät. Svetlana kichert: &#8220;Eigentlich zahle ich meine Kleidung nie selber!&#8221; sagt sie lachend.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Cut.</strong></p>
<p>Inis steht vor der Kabine und betrachtet mit kritischem Blick das schwarze Etuikleid an ihrem, ihrem fortgeschrittenen Alter zum Trotz, formidablen Körper. Man könnte fast neidisch werden (ok ich bin neidisch).</p>
<p>Vorsichtig zupft sie noch hier und da und geht dann einen Augenblick in sich. Schließlich huscht ein botoxgeschwängetes Lächeln über ihr Gesicht und sie nickt ihrem Spiegelbild zu: &#8220;Das nehm´ich!&#8221;</p>
<p>Zurück in der Umkleide, huscht ihr ein &#8220;Oh!&#8221; durch die dünnen Lippen. Sie hat die Laufmasche an ihrem linken Oberschenkel entdeckt. Aber kein Problem! Ganz selbstverständlich, zaubert sie aus ihrer Handtasche ein frisches paar Strumpfhosen hervor.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Verdammt aber auch, die Frau ist auf alles vorbereitet! So gewitzt macht nur das Alter (und jahrelanges Yoga-Training!). Zufrieden mit sich und der Welt und total Zen, zieht sie den Vorhang wieder zu und sich um.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>And scene!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Toll, oder?</p>
<p>Nein, wir sind hier nicht bei meinen gesammelten Eindrücken eines ganzen Tages im Neuperlacher Einkaufszentrum gelandet. Viel besser!</p>
<p>Welcome to &#8220;<em>Shopping Queen&#8221;</em>!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Shopping waaaas?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ja Mensch, sagt bloß ihr habt von der Sendung noch nie gehört? Ja ich weiß, die meisten von euch haben seit Jahren keinen Fernseher mehr.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Prinzip in Kürze: Fünf Frauen, eine Woche, ein Wochenmotto (Zum Beispiel: Femme Fatale).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jeden Tag bekommt eine der Damen die Aufgabe, passend zum Wochenmotto, innerhalb von vier Stunden und mit einem Budget von 500 Euro ein famoses Outfit zu ershoppen. Am Ende des Tages gibt es für das fertige Werk Punkte von den Konkurrentinnen. Am Ende der Woche gibt es zusätzlich noch Punkte vom unparteiischen, deutschen &#8220;Stardesigner&#8221; Guido Maria dingens äh Kretschmer on top. Wer die meisten Punkte hat, gewinnt!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Klingt wie das perfekte Dinner? Ja aber Minus Futter, plus Klamotten. Also (noch) viel besser.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Keine andere Sendung, die derzeit im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wird, zeigt das Dilemma der modernen Frau auf unterhaltsamere Weise;  beantwortet besser die ewige Frage der Weiblichkeit, die uns seit Eva vom Baum der Erkenntnis genascht hat, tagtäglich beschäftigt: &#8220;Was ziehe ich heute an?&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aber genug der Scherze, jetzt mal im Ernst: Die Sendung ist famos! Sage ich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Denn: Neben ihrem hohen Unterhaltungsfaktor und dem angenehm niedrigen Fremdschäm-Level (für so ein Format) transportiert sie eine großartige Message, die in der Blogosphäre (jetzt fang ich wieder an zu stänkern) zwischen <a href="http://www.derkarl.net/a-c-n-i-die-retter-racher/" target="_blank">Acni</a>, pardon Acne und Isabel Marant manchmal unterzugehen scheint, auf sehr angenehme Art und Weise. Nämlich, dass Mode in erster Linie Spaß machen soll, das alles geht, dass es keinen &#8220;guten&#8221; Geschmack gibt und keinen schlechten, sondern nur Freude und Lust an der Mode.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mal ernsthaft, wenn es etwas gibt, wofür es sich nicht lohnt, sich die Köpfe einzuschlagen, dann dieses sich stetig wandelnde Tausend-Gesichtige verrückte Ding, das sich Fashion nennt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich wundere mich doch sehr, dass auf den einschlägigen Blogs noch nicht mehr über diese Sendung zu lesen war. Schämt euch! Shopping Queen sollte Pflichtprogramm für alle Modeblogger sein! Riecht´s hier nach Ironie?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nein, ich meine es ausnahmsweise ernst und weise jede Unterstellung von Zynismus von mir, wenn ich behaupte, dass es einfach eine Freude ist zuzusehen, wie Menschen sich am Shoppen erfreuen und stolz wie Oscar anschließend ihre Beute präsentieren. Ob sich beim Endprodukt ihr Sinn für Ästhetik mit meinem deckt oder nicht &#8211; who cares?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Selbst, wenn manche Damen am Ende des Tages mehr einem explodierten Cupcake gleichen, als einer sleeken Elin Kling, man möchte ihnen applaudieren.</p>
<p>Die Sendung zeigt Mode, wie sie wirklich ist, wie sie auf der Straße lebt (und ich meine keine Straße in Berlin Mitte oder Soho, New York) und nicht, wie der häufige Einheitslook online manchmal vermuten lässt:  Sie ist bunt, sie ist verrückt, kitschig, manchmal schrecklich aber immer verschieden und soviel interessanter, als die tausendste Version von Skinny Jeans und Pistol Boots.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mode soll Spaß sein nicht Krampf, Selbstverständlichkeit nicht Erklärung, Vielfalt nicht Uniform.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bevor ich noch weiter ins Pathos rutsche (Aua, Aua): Schaut euch die Sendung einfach mal an! Interessanter als der millionste Schnappschuss von Keds in Kombi mit Leo-Leggings ist sie allemal.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nicht zuletzt wegen des beruhigenden Gefühls, dass sie einem mitgibt. Denn, wenn Diana so selbstbewusst ihre weißen Peeptoes mit passender Fellmütze einem Millionenpublikum präsentiert, muss ich mir wohl nie mehr Gedanken machen, ob mein Mascara zu meinem Gürtel passt. Puh!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bisou!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>O.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nachtrag I: Nein, Vox bezahlt mich nicht für diesen Post. Schön wär´s!</p>
<p>Nachtrag II: Ein Qualitätsjournalismus ist das hier mit null Infos: Die Sendung läuft täglich um 15 Uhr. Gibt´s aber auch <a href="http://www.voxnow.de/shopping-queen.php" target="_blank">hier</a> online.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Photo: (c)we-love-brands.com</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gewinnspiel &#8211; Euer Artikel für den Karl</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 12:04:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ola</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Feines]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wollte ja schon länger mal ein Gewinnspiel veranstalten. Tatatataaaaaaaaaaaaa .. Jetzt ist es soweit! Aber statt euch mit popeligen Gutscheinen (ihr habt doch schon alles!) und selbstgebackenen Keksen (eine Minute auf der Zunge, fünf Jahre auf den Hüften!) zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.derkarl.net/wp-content/uploads/2012/03/you-can-do-it.jpg" rel="lightbox[2241]"><img class=" wp-image-2247 aligncenter" title="you-can-do-it" src="http://www.derkarl.net/wp-content/uploads/2012/03/you-can-do-it.jpg" alt="" width="280" height="376" /></a>Ich wollte ja schon länger mal ein Gewinnspiel veranstalten. Tatatataaaaaaaaaaaaa .. Jetzt ist es soweit!</p>
<p style="text-align: center;">Aber statt euch mit popeligen Gutscheinen (ihr habt doch schon alles!) und selbstgebackenen Keksen (eine Minute auf der Zunge, fünf Jahre auf den Hüften!) zu locken, verlose ich mal was ganz anderes &#8211; passt auch besser zum Karl. Think outside the box und so!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Also ihr lieben Leser, ihr mir zugeneigten Menschen, ihr Angehörigen der schreibenden Zunft &#8211;  ob Blogger oder Nicht-Blogger,</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">wie würde es euch gefallen, EUREN Artikel auf Deutschlands führendem, investigativem Meta-Mode-Blog zu finden?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">&#8220;Das geht doch nicht!&#8221;, denkt ihr.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Doch, das geht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Das ist mein Blog hier, ich kann machen, was ich will.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Lasst den Karl euer Sprachrohr sein, euer Sprungbrett zu einer großen Karriere, eure Ed Sullivan Show (ohne Ed Sullivan).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Wie das Ganze funktioniert?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Zum Mitschreiben:</strong></p>
<p style="text-align: center;">Ihr schickt mir einen von euch mit viel Herzblut verfassten Artikel und der glückliche Zufall wird entscheiden, welche der Einsendungen dann am 4. April, also nächste Woche Mittwoch, um Punkt 12 Uhr mittags hier auf dem Karl in voller Länge und Pracht veröffentlicht wird.</p>
<p style="text-align: center;">Natürlich werdet ihr als Autor genannt und eure Internetpräsenz, wenn ihr denn eine habt, hübsch verlinkt unter den Artikel platziert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Thematisch gibt es absolut keine Vorgaben. Ob ihr über euren sockenstrickenden Hamster, die Wetteraussichten für April, eure letzte London-Reise oder die neue Chanel Kollektion schreibt, ist mir völlig schnurzpiepe. Es geht A-L-L-E-S.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Einzige Anforderungen:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"> Minimum 300 Wörter. Also nicht bloß Fotos, bitte!</p>
<p style="text-align: center;"> Einsendeschluss: 3. April</p>
<p style="text-align: center;">Senden an: <a href="mailto:Mail.dem.Karl@googlemail.com">Mail.dem.Karl@googlemail.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"> <strong>Was das Ganze soll? </strong></p>
<p style="text-align: center;">A bissl Abwechslung und hoffentlich viel Schönes zu lesen für mich und eine Publikation auf einem ganz ganz, famosen Blog (ja doch, ich meine mich! Heut bin ich aber mal selbstbewusst) für euch!</p>
<p style="text-align: center;">Is das was?</p>
<p style="text-align: center;">Das ist doch was!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"> Ich freu mich auf eure Werke!</p>
<p style="text-align: center;">Bisou,</p>
<p style="text-align: center;">O.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>A.C.N.I. &#8211; Das Kitty Power Manifest</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 08:13:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ola</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Fashion]]></category>

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		<description><![CDATA[Warnung! Der vorliegende Text kann und wird eine oder mehrere der folgenden Zutaten enthalten: Ironie, Sarkasmus, Zynismus, Fiktion, Wahnsinn, Blödsinn, Irrsinn und Spuren von Nüssen. &#160; &#160; Hallo liebe Leser, heute ohne viele Worte und lange Einführung: Ich präsentiere euch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center; color: red; text-decoration: blink;">Warnung!<br />
Der vorliegende Text kann und wird eine oder mehrere der folgenden Zutaten enthalten:<br />
Ironie, Sarkasmus, Zynismus, Fiktion, Wahnsinn, Blödsinn, Irrsinn und Spuren von Nüssen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hallo liebe Leser,</p>
<p>heute ohne viele Worte und lange Einführung: Ich präsentiere euch hiermit das Dokument, das ich bei meinem <a href="http://www.derkarl.net/a-c-n-i-die-retter-racher/" target="_blank">letzten Besuch</a> in der A.C.N.I. Basis unter Einsatz meines guten Namens entwendet habe. Das solltet ihr lesen &#8211; diese Kätzchen sind wahnsinnig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="manifest">
<div class="border1">
<div class="border-top">
<h1 style="text-align: center; font-family: courier new, courier; font-size: 38px;"><strong>A.C.N.I. Manifest</strong></h1>
</div>
<p style="font-family: courier new, courier; font-size: 13px;">Ein Mythos geht um im Cyberspace – der Mythos der Awesome Crowd Of Non Individuals! Im Folgenden A.C.N.I. genannt.</p>
<p style="font-family: courier new, courier; font-size: 13px;">Die Mode ist in ihrer Ausführung und Richtung von der Zeit abhängig, in der sie lebt, und die Designer sind Kreaturen ihrer Epoche, ihres Internetanbieters, ihres Ernährungsberaters.</p>
<p style="font-family: courier new, courier; font-size: 13px;">Die schönste, einzig wahre Mode ist diejenige, die in ihren Bewußtseinsinhalten die tausendfachen Probleme der Zeit präsentiert, der man anmerkt, daß sie sich von den Explosionen der letzten Wochen werfen ließ, die ihre dürren Glieder immer wieder unter dem Stoß des letzten Tages zusammensucht und mindestens Zehntausendmal täglich gegoogelt wird.</p>
<p style="font-family: courier new, courier; font-size: 13px;">Die besten Designer sind diejenigen, die stündlich die Fetzen ihres schmalen Leibes aus dem Wirrsal der Lebenskatarakte zusammenreißen, verbissen in den Intellekt der Zeit, blutend an Händen, Herzen und Zehen.</p>
<p style="font-family: courier new, courier; font-size: 13px;">Hat nun der Fashion-Blogger, als virtueller Bote der Designer unsere Erwartungen an eine angemessene Berichterstattung und Repräsentation dieser Mode erfüllt?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1 style="text-align: center; font-family: courier new, courier; font-size: 38px;"><strong>Nein! Nein! Nein!</strong></h1>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-family: courier new, courier; font-size: 13px;">Haben die Fashion-Blogger unsere Erwartungen an eine Berichterstattung erfüllt, die uns die Essenz des Lebens in Fleisch brennt, uns staunend und inspiriert zurücklässt?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1 style="text-align: center; font-family: courier new, courier; font-size: 38px;"><strong>NEIN! NEIN! NEIN!<br />
(Die Wenigsten)</strong></h1>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-family: courier new, courier; font-size: 13px;">Unter dem Vorwand der Verinnerlichung hat sich die Modeblogosphäre zu einer freudlosen Generation zusammengeschlossen, die heute schon sehnsüchtig ihre literatur- und kunsthistorische Würdigung erwartet und für eine ehrenvolle Printmedien-Anerkennung kandidiert.</p>
<p style="font-family: courier new, courier; font-size: 13px;">Unter dem Vorwand, das Individuelle zu propagieren, hat sie in ihrem aussichtslosen Kampfe gegen die allgegenwärtige Tristesse zu den abstrakt pathetischen Gesten zurückgefunden, die ein inhaltloses, bequemes und unbewegtes Leben zur Voraussetzung haben.</p>
<p style="font-family: courier new, courier; font-size: 13px;">Die Folge? Der Cyberspace füllt sich allmählich mit pathologischen Profil-Neurotikern jeder Art, jeden Alters und jedweder sexueller Orientierung. Der Einheitsbrei wird dicker und dicker. Und warum?</p>
<p style="font-family: courier new, courier; font-size: 13px;">Weil ihre Anhänger sie lassen.</p>
<p style="font-family: courier new, courier; font-size: 13px;">Dieser Entwicklung muss Einhalt geboten! Dieser Entwicklung wird A.C.N.I. Einhalt gebieten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1 style="text-align: center; font-family: courier new, courier; font-size: 38px;"><strong>Yeay! Yeay! Yeay!</strong></h1>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-family: courier new, courier; font-size: 13px;">Der gängige Fashionbblogger, der in der Welt der Mode zuhause und dem von ihren Reizen, ihrem Gratis-Schampus und den Werbegeschenken der Blick auf echte Ästhetik vernebelt wurde, hat mit dem menschlichen Streben nach Schöneren, Höherem, dem wahrlich Individuellen nichts mehr zu tun.</p>
<p style="font-family: courier new, courier; font-size: 13px;">Die Unterzeichner dieses Manifestes haben sich unter dem Streitruf:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1 style="text-align: center; font-family: courier new, courier; font-size: 38px;"><strong>Auf! Kitty! Power!</strong></h1>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-family: courier new, courier; font-size: 13px;">zur Verwirklichung einer Idee gesammelt, die neue, frische Impulse in die Modeblogosphäre tragen wird. Was ist nun <strong>A.C.N.I.</strong>?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1 style="text-align: center; font-family: courier new, courier; font-size: 38px;"><strong>???</strong></h1>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-family: courier new, courier; font-size: 13px;">A.C.N.I. ist eine Gruppe, die im Dunkeln gegründet worden ist, in die man eintreten kann, ohne Verbindlichkeiten zu übernehmen (die Masken aber sind obligatorisch!),  jedoch nicht ohne vorher durch ein geheimes Gremium ausgewählt worden zu sein.</p>
<p style="font-family: courier new, courier; font-size: 13px;">Hier ist jeder Vorsitzender und jeder kann, jeder soll sein Wort abgeben, wo es sich um modische Dinge handelt.</p>
<p style="font-family: courier new, courier; font-size: 13px;">A.C.N.I. ist nicht ein Vorwand für den Profilierungs-Drang einiger Profi-Nörgler (wie unsere Feinde glauben machen möchten).</p>
<p style="font-family: courier new, courier; font-size: 13px;">A.C.N.I. ist eine Geistesart, eine Suche nach Neuem, die sich in jedem Kommentar offenbaren kann.</p>
<p style="font-family: courier new, courier; font-size: 13px;">Mitglied sein kann unter Umständen heißen, viel Zeit in dunklen Kellergewölben zu verbringen. Mitglied sein heißt im Untergrund arbeiten, fern des Lichts, des Ruhms.</p>
<p style="font-family: courier new, courier; font-size: 13px;">Doch das Ziel belohnt die Mühen: Kitty sein, heißt durch gezielte Kritik Größeres schaffen, Vielfalt schaffen, den Einheitsbrei aufwerten mit ein paar reifen Früchten.</p>
<p style="font-family: courier new, courier; font-size: 13px;">Ja-sagen-Nein-sagen: das gewaltige Hokuspokus des Daseins, der Drang zum scharfen Nachdenken und Hinterfragen beschwingt die Nerven des echten Kittys.</p>
<p style="font-family: courier new, courier; font-size: 13px;">Gegen die gruppenästhetische Einstellung! Gegen die blutleere Abstraktion der Alles-Toll-Finder!</p>
<p style="font-family: courier new, courier; font-size: 13px;">Dagegen sein heißt Kitty sein!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1 style="text-align: center; font-family: courier new, courier; font-size: 38px;"><strong>Go Kitty! Go Kitty! Go!!!</strong></h1>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-family: courier new, courier; font-size: 13px;"><em>Die Inhalte und Ideen dieses Manifests wurden in einer Nacht- und Nebelaktion beschlossen und aufgesetzt von:</em></p>
<p style="font-family: courier new, courier; font-size: 13px;"><em>Pink Kitty         x</em></p>
<p style="font-family: courier new, courier; font-size: 13px;"><em>White Kitty       x</em></p>
<p style="font-family: courier new, courier; font-size: 13px;"><em>Brown Kitty     x</em></p>
<p style="font-family: courier new, courier; font-size: 13px;"><em>Orange Kitty   x</em></p>
<p style="font-family: courier new, courier; font-size: 13px;"><em>Blonde Kitty    x</em></p>
<p style="font-family: courier new, courier; font-size: 13px;"><em>Blue Kitty         x</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nachtrag I: Falls ihr denkt &#8220;Jetzt dreht sie durch!&#8221;. Tu´ ich nicht. Der nächste und finale Teil bringt die (Er)Lösung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>A.C.N.I. continues</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 22:08:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ola</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich muss mich entschuldigen,  ich weiß ich hatte euch mehr versprochen aber ich habe keine zeit. Während ihr diese zeilen lest, bin ich dabei mein Zeug in einem koffer zu verstauen. Das Taxi, das mich zum Flughafen bringen soll, müsste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="font-family: courier; padding-top: 70px;">Ich muss mich entschuldigen,  ich weiß ich hatte euch mehr versprochen aber ich habe keine zeit.</p>
<p style="font-family: courier;">Während ihr diese zeilen lest, bin ich dabei mein Zeug in einem koffer zu verstauen. Das Taxi, das mich zum Flughafen bringen soll, müsste jeden Moment da sein.</p>
<p style="font-family: courier;">München ist zu heiß geworden. Die Kittys sind mir auf den fersen.</p>
<p style="font-family: courier;">Sie haben mitbekommen, dass ich eines ihrer Dokumente mit euch teilen wollte. Verfluchte Kätzchen überall haben sie ihre Spione.</p>
<p style="font-family: courier;">Ich bin gezwungen unterzutauchen. Für wie lang kann ich nicht sagen. Das Power Kitty Manifesto allerdings, nehme ich mit und werde es- so Gott will &#8211; morgen von einem sicheren ort aus mit euch teilen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-family: courier;">Ah, es klingelt!</p>
<p style="font-family: courier;">Taxi is da.</p>
<p style="font-family: courier; padding-bottom: 500px;">Wünscht mir glück</p>
]]></content:encoded>
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		<title>A.C.N.I. &#8211; Die Retter-Rächer</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 15:06:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ola</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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		<description><![CDATA[Euch ist doch sicher schon die zunehmende Flut an, nennen wir sie einmal &#8220;kritischen&#8221; Kommentaren aufgefallen, die in letzter Zeit viele Beiträge gewisser, großer, deutscher Modeblogs schmücken? Nicht? Ach klar doch. Wusstet ihr, dass all diese Kommentare von ein und demselben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Euch ist doch sicher schon die zunehmende Flut an, nennen wir sie einmal &#8220;kritischen&#8221; Kommentaren aufgefallen, die in letzter Zeit viele Beiträge gewisser, großer, deutscher Modeblogs schmücken? Nicht? Ach klar doch. Wusstet ihr, dass all diese Kommentare von ein und demselben Ort kommen? Ja, doch!</p>
<p style="text-align: center;">Und seit Kurzem weiß ich, der Karl, Deutschlands führender investigativer Modeblog auch woher.</p>
<p style="text-align: center;">Ich hatte zwar versprochen Stillschweigen zu wahren aber hey, ihr werdet mir ohnehin nicht glauben.</p>
<p style="text-align: center;">Passt auf:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es passierte vor wenigen Tagen. Ich hatte gerade einen, wie immer sehr sachlich konstruktiven Kommentar unter einem Beitrag eines großen deutschen Modeblogs hinterlassen, als plötzlich eine merkwürdige Email in meinem Postfach landete. Inhalt:</p>
<p><em>&#8220;Wir haben dich beobachtet. Schließ dich uns an!&#8221;</em></p>
<p>Das Intro von Akte X summte plötzlich durch meinen Kopf. Was sollte das denn? Spam? Ein Scherz? Hö?</p>
<p>Wenige Sekunden später kam eine weitere Mail:</p>
<p><em>&#8220;Morgen. 20.00 Uhr. Gärtnerplatz. Vor dem Theater. Komm allein.&#8221;</em></p>
<p>Ganz unten prangte abschließend der Satz:</p>
<p><em>&#8220;Follow The Kitty!&#8221;</em></p>
<p>Ich schloss mein Postfach und wusste nicht, ob ich lachen oder bibbern sollte. Das war mal merkwürdig. Aber mei, investigative Journalistin, die ich nunmal bin, beschloss ich der Sache nachzugehen. Zumal ich am folgenden Abend ohnehin noch nichts vorhatte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Keine 24 Stunden später stand ich am vereinbarten Treffpunkt und wartete auf das, was da kommen sollte. Ich war zehn Minuten zu spät. MVV, ich hasse dich!</p>
<p>Plötzlich ein Geräusch. Ich zuckte zusammen. Das laute Klacken von Acne Pistol Boots drang an mein Ohr (die erkenn´ ich schon am Sound!). Wenige Meter neben mir blieb die Trägerin stehen. Den Rücken zu mir gewandt, den Kopf unter der fellbesetzten Kapuze eines grünen Parka versteckt.</p>
<p>Wartete sie auf jemanden? Ich ließ ein paar Minuten verstreichen dann ging ich auf sie zu. Bevor ich noch dazu kam etwas zu sagen, hatte sie sich plötzlich zu mir umgedreht. Vor Schreck verschluckte ich glatt mein Super-Atemfrisch Kaugummi.</p>
<p>Unter ihrer Kapuze, dort wo ihr Gesicht hätte sein sollen, grinste Hello Kitty mich in Plastik gehauen an.</p>
<p>Uaaaah, freaky!</p>
<p>Die Maskierte sagt kein Wort. Sie deutete mir an ihr zu folgen.</p>
<p>Zehn Minuten und ein paar Parallelstraßen weiter, befand ich mich in einer anderen Welt. Irgendwo tief, tief im dunklen Teil des Szeneherzen Münchens.</p>
<p>Ich stand in einem riesigen, nur schwach beleuchteten Raum. Irgendwo an der Decke baumelte eine einsame rote Glühbirne. Lana Del Rey´s Stimme schwirrte kaum wahrnehmbar durch die Luft.</p>
<p>Im geisterhaften Schein der Birne, erkannte ich viele weitere, als Kitty maskierte Menschen überall im Raum verteilt.</p>
<p>Manche auf Sesseln, andere auf Sofas, wieder andere auf Kissen auf dem Boden doch allesamt mit Macbooks auf dem Schoß. Jeder von ihnen eifrig tippend. Niemand sagte ein Wort. Wo zum Teufel war ich denn hier gelandet?</p>
<p>Niemand schien mich zu bemerken, alle waren beschäftigt. Also die Anonymous Basis war das hier nicht, die waren anders verkleidet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8220;Was du hier siehst ist eine Gruppe von Leuten, die jetzt in diesem Moment daran arbeiten, das Internet nach ihren Wünschen zu verändern.&#8221;</p>
<p>erklärte mir die Maskierte im Parka plötzlich. Sie hatte irgendwo ein echtes Kätzchen aufgetrieben, das sie, während sie sprach, auf dem Arm hielt und sanft tätschelte.</p>
<p>Ich nickte nur.</p>
<p>&#8220;Naja, gut&#8221; meinte sie weiter: &#8221; eigentlich primär die Mode-Blogosphäre.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ahja&#8221; sagte ich.</p>
<p>Kitty und Kätzchen schauten mich wortlos an.</p>
<p>&#8220;Und, wie genau?&#8221; hakte ich nach.</p>
<p>Mein Gegenüber musterte mich eingehend (sofern ich das hinter der Maske erahnen konnte) und antwortete schließlich: &#8221;Mit der mächtigsten Waffe, die uns Internet Usern im Kampf gegen die Alleinherrschaft der großen Blogger gegeben wurde &#8211;  mit Kommentaren.&#8221;</p>
<p>Bei diesen Worten blickten all die anderen Kittys von ihren Macbooks auf und schauten zu uns rüber. Die Luft wurde dicker und dicker. Ich schluckte.</p>
<p>&#8220;Das Internet gehört uns allen.&#8221; fuhr der maskierte Parka fort: &#8220;Wir waren es leid mitanzusehen, wie viele User scheinbar jeden Mist schlucken, der ihnen von den großen Bloggern vorgesetzt wurde. Aus diesem Grund beschlossen wir durch gezielte Kommentar-Attacken auf große Modeblogs die Stimmung im Volk zu verändern.&#8221;</p>
<p>Sie machte eine dramatische Pause:</p>
<p>&#8220;Die Leute müssen merken, dass sie kritisch sein dürfen- und sollen. Wir fordern die Revolution der kritischen Meinungsäußerung! Jawohl!&#8221;</p>
<p>Ich musste mir ein Grinsen verkneifen.</p>
<p>&#8220;Und das klappt?&#8221; fragte ich so ernst wie möglich.</p>
<p>&#8220;Ist dir schon aufgefallen, wieviele kritische Kommentare zur Zeit online gehen?&#8221;</p>
<p>&#8220;Joa&#8221;</p>
<p>&#8220;Die sind bei Weitem nicht alle von uns.&#8221;</p>
<p>Ich nickte wieder. Soso, nicht schlecht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Kittys hatten sich wieder an die Arbeit gemacht. Ich sah mich im Raum um und bemerkte jetzt erst, dass sie in Gruppen verteilt dasaßen.</p>
<p>&#8220;Wir haben vier Abteilungen&#8221; erklärte mir das Parka Kitty: &#8220;Links auf dem Sofa siehst du Abteilung A. Sie sind zuständig für gehäufte kleinere, nörgelnde Bemerkungen.&#8221;</p>
<p><em>(Dein Rock ist nicht gebügelt!/Deine Nägel sind zu schwarz!/Du solltest Lippenstift zu dem Outfit tragen!/usw)</em></p>
<p>&#8220;Daneben findest du Abteilung B. Die Hardliner!&#8221;</p>
<p>Sie zeigte auf die Kittys auf den Sitzkissen am Boden: &#8220;Sie sind zuständig für die Klopper, die immer die größte Aufmerksamkeit generieren.&#8221;</p>
<p><em>(Dieser Blog stinkt/Voll öde hier in letzter Zeit!/ Du fährst den Blog total gegen die Wand!/usw)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.derkarl.net/wp-content/uploads/2012/02/ACNI_slider.jpg" rel="lightbox[1890]"><img class="aligncenter size-full wp-image-2043" title="ACNI_slider" src="http://www.derkarl.net/wp-content/uploads/2012/02/ACNI_slider.jpg" alt="" width="312" height="174" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8220;Hier auf den Sesseln&#8221; fuhr sie fort: &#8220;arbeitet die Abteilung C. Sie gehören mit Abteilung D zu den Schlichtern. Wir möchten ja nicht ausschließlich negative Stimmung im Volk verbreiten, sondern lediglich Diskussionen anregen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Abteilung C verfasst die sachlichen, schlichtenden Comments.&#8221;</p>
<p><em>(Wenn´s euch nicht gefällt müsst ihr es ja nicht lesen!/Wenn man nix Nettes zu sagen hat, soll man besser garnix sagen/usw)</em></p>
<p>&#8220;Und last but not least, die Abteilung D!&#8221;</p>
<p>Ich entdeckte erst jetzt eine einzelnes Kitty, das in einer dunklen Ecke einsam auf einem Sessel saß und lethargisch wieder und wieder dieselbe Tasten-Kombination eingab und dabei an die Decke starrte.</p>
<p>&#8220;Sie ist zuständig für den obligatorischen &#8220;Ihr seid doch nur neidisch&#8221;-Kommentar, der in keiner Diskussion fehlen darf. Ein öder Job aber jemand muss es ja machen. &#8221;</p>
<p>Ich stand mittlerweile mit offenen Mund da. Diese Leute waren organisiert.</p>
<p>Dann legte mir das Parka Kitty plötzlich die Hand auf die Schulter.</p>
<p>&#8220;Wir wollen dich bei uns haben. Komm zu uns!&#8221;</p>
<p>Das Kätzchen auf ihrem Arm miaute theatralisch, als sie in einem Ton, dass es mir eiskalt den Rücken runterlief, hinzufügte:</p>
<p>&#8220;Komm zu A.C.N.I.!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><em>to be continued (very soon)..</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h1 style="text-align: center;"><a href="http://www.facebook.com/pages/ACNI/195144333923981" target="_blank">Follow The Kitty</a></h1>
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<p>&nbsp;</p>
<p><em>Photos via: Marianna Hillmer-Wiechmann</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die (beinahe) magische laaange Nacht der Mode</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 23:37:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ola</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; &#160; Es war einmal.. &#160; in einem magischen Königreich namens Bayern. Es war noch sehr früh am Tag, kurz vor der Mittagsstunde erst, als ein paar einsame Sonnenstrahlen sanft auf das Gesicht eines schlafenden jungen Mädchens fielen. Lächelnd wandte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es war einmal..</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>in einem magischen Königreich namens Bayern. Es war noch sehr früh am Tag, kurz vor der Mittagsstunde erst, als ein paar einsame Sonnenstrahlen sanft auf das Gesicht eines schlafenden jungen Mädchens fielen. Lächelnd wandte sie sich ab und öffnete beflügelt von der zärtlichen Liebkosung die Augen. Hallo schöne Welt!</p>
<p>Gut gelaunt sprang sie aus dem Bett, warf die Laken zu Boden und trippelte Richtung Badezimmer, während ihr treuer Diener der Kanarienvogel Cäsar sich daran machte das aufgewühlte Bett zu richten.</p>
<p>Cäsar war nicht mehr der Jüngste und brauchte heute länger dazu, als früher, aber jetzt, wie zu allen Zeiten, war auf ihn Verlass. Er kümmerte sich bereits seit vielen Jahren hingebungsvoll um seine Herrin.</p>
<p>Als das Mädchen nur mit einem Handtuch bekleidet aber duftend, wie eine frisch erblühte Frühlingswiese eine knappe Stunde später das Bad verließ, klopfte es plötzlich an der Tür. Ihrer latent exibitionistischen Neigung folgend, öffnete sie sogleich die Tür und fand vor sich einen Boten stehen, der ihr wortlos einen himmelblauen Umschlag aushändigte, sich anschließend verbeugte und wieder ging.</p>
<p>Neugierig öffnete das Mädchen den wohlriechenden Umschlag. Zum Vorschein kam ein goldenes Ticket.</p>
<p>Einen Augenblick später hallte ein langer Schrei der Freude durch das große, weite Königreich, so durchdringend glücklich, dass selbst Kinder auf der Straße sich umsahen, so laut und durchdringend, dass der alte Cäsar irritiert die Putzarbeiten einstellte und zu seiner Herrin flatterte.</p>
<p>Im Flur fand er das Mädchen. Da stand sie und hielt mit zitternden Händen das goldene Ticket. Ihre Augen leuchteten: &#8220;Cäser!&#8221; brachte sie mit bebender Stimme hervor.</p>
<p>&#8220;Eine Einladung! Eine Einladung zur langen Nacht der Mode!&#8221;</p>
<p>Der Kanarie zog seine nicht vorhandenen Brauen hoch und flatterte aufgeregt mit den schwachen Flügelchen.</p>
<p>&#8220;Zur langen Nacht der Mode?&#8221; meinte er ungläubig: &#8220;Der Auftaktveranstaltung zur Münchner Fashion Week, die schon drei Mal angekündigt wurde? Die Veranstaltung? Das total, super exklusive Event mit Modenschauen von Marcel Ostertag, Sonja Kiefer und Tom Rebl?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ja!&#8221; antworte das Mädchen.</p>
<p>Nein!&#8221; sagte der Vogel.</p>
<p>&#8220;Doch!&#8221; erwiderte das Mädchen.</p>
<p>&#8220;Nein&#8221; wieder der Vogel.</p>
<p>&#8220;Doch!&#8221;</p>
<p>&#8220;Poah.&#8221;</p>
<p>Das Mädchen nickte nachdrücklich.</p>
<p>&#8220;Ein Wunder!&#8221; brachte der Vogel schließlich heraus &#8220;Was werdet ihr anziehen?&#8221; &#8221;</p>
<p>&#8220;Ich weiß es nicht&#8221; antwortete seine Herrin und drückte den Vogel an ihre Brust.</p>
<p>&#8220;Die lange Nacht der Mode, Cäsar.. ich glaube es nicht. Hach, was wird das schön werden!&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.derkarl.net/wp-content/uploads/2012/02/IMG_4884.jpg" rel="lightbox[1905]"><img class="aligncenter size-large wp-image-1938" title="IMG_4884" src="http://www.derkarl.net/wp-content/uploads/2012/02/IMG_4884-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Der Steiff-Mann und eine nette, junge Dame, die ungenannt bleiben möchte</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So und jetzt im Ernst:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es ist noch nicht einmal acht Uhr abends und ich sauge bereits meiner dritten Mini-Flasche Prosecco das Leben aus.</p>
<p>Ich würde gern rausgehen eine rauchen, wie ich es immer tue, wenn ich nichts mit mir anzufangen weiß, aber mein Mantel ist in der Garderobe und wird dort noch bis mindestens zehn Uhr als Geisel gehalten. Also drinbleiben und aushalten. Irgendwer hier riecht nach Hilfiger. Vor mir steht eine Traube von Mädels, die die Oberstufe noch nicht erreicht haben und wild auf ihren iPhones herumtippen. Was tun die hier? Und vor allem: WIE können die sich alle iPhones leisten? Die Jugend von heute.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Plötzlich Blitzlichtgewitter. Ich entdecke ein paar Meter weiter einen Mann, der mit (eindrucksvoller) stolz geschwellter Brust für die Fotografen posiert. Keine Ahnung, wer er ist aber sein Mantel wirkt, als sei er aus Steiff-Teddys gefertigt und er scheint irgendetwas mit Taschen zu tun zu haben .. zumindest knutscht er gerade ein schwarzes Modell ab. Ein Designer? Ich weiß es nicht. Ich sollte mich vermutlich schämen deswegen aber eigentlich überlege ich nur, ob ich ihn knipsen oder ihm lieber ein Leckerli zuwerfen soll.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zwanzig Minuten später befinde ich mich zwei Stockwerke weiter oben, an meinen Lippen meine bereits zu einem Drittel erlegte vierte Flasche Prosecco. Die Spannung steigt. Gleich soll die Show von Sonja Kiefer beginnen. Nicht die Designerin, die ich mir als Bravo-Starschnitt an die Wand hängen würde, aber es ist meine erste Show und ich bin aufgeregt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Allerdings beschleicht mich gleichzeitig die leise Ahnung, dass hier nicht alles ganz so läuft, wie bei den großen Vorbildern in Paris, Mailand und New York. Der Raum ist proppenvoll, die Sitzplätze am Catwalk besetzt und vor mir stehen ca. drei Reihen mit Kameras bewaffneter, hibbeliger Menschen. Irgendwie hatte ich mir das Ganze etwas gesitteter vorgestellt. Wenn ich nicht spontan einen Kopf größer werde, ist anzunehmen, dass ich wenig von der Show mitkriegen werde.</p>
<p>Und tatsächlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.derkarl.net/wp-content/uploads/2012/02/IMG_4880.jpg" rel="lightbox[1905]"><img class="aligncenter size-large wp-image-1945" title="IMG_4880" src="http://www.derkarl.net/wp-content/uploads/2012/02/IMG_4880-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zehn Minuten lang sehe ich große Fellmützen von links nach rechts und zurück spazieren. Sonst garnichts. So so, Fellmützen kommen also wieder..</p>
<p>Ich könnte mich mit Gewalt nach vorne kämpfen, um etwas zu sehen oder einem der Menschen vor mir auf den Rücken springen aber ehrlich gesagt, bin ich für beides viel zu schüchtern. Ich sage meiner erträumten Karriere, als knallharte, investigative Journalistin leise Bye Bye und gehe an die Bar.</p>
<p>Dort der nächste Schocker: Der Gratis Prosecco ist aus! Ab jetzt Alkohol nur gegen Bares. Ich schau auf die Uhr. Es ist noch nicht einmal neun Uhr, zwei vermutlich ebenso spannende Schauen, wie die Erste eben, liegen noch vor mir und ich sitze auf dem Trockenen. Ich fühle mich, wie ein Waisenkind in einem Dickens Roman, dem man den Nachschlag verwehrt und das mit knurrendem Magen ins Bett geschickt wird. Oh, du grausame Welt!</p>
<p>Mit einem kleinen, völlig überteuerten Bier bewaffnet, begebe ich mich Minuten später wieder runter ins Foyer, wo die Coolsten der Coolen in der Zwischenzeit &#8211; der Kälte draußen sei es gedankt &#8211;  damit begonnen haben drinnen zu rauchen. Da ich mich selbstredend dieser Gattung Mensch angehörig fühle (besonders nach vier Flaschen Prosecco), sehe ich es als gegeben an, dass ich es ihnen gleichtun darf.</p>
<p>Da stehe ich also wieder und schaue mich um. Es ist noch voller geworden und ständig strömen neue Menschen herein.</p>
<p>Ich erspähe irgendwo in einer Ecke Peyman Amin neben einem gut zwei Meter großen geschlechtslosem Wesen, eine Ecke weiter Gil Ofarim samt Freundin (Ja, Ladys der Mann ist vergeben!), dazwischen Bündel von hübschen jungen Mädchen und gut durchjährten Männern in Anzug und Krawatte. &#8220;Bizarr&#8221;, denke ich und muss niesen. Irgendwer muss Feenstaub in meine Richtung gefeuert haben. Ich bin doch allergisch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.derkarl.net/wp-content/uploads/2012/02/IMG_4882.jpg" rel="lightbox[1905]"><img class="aligncenter size-large wp-image-1954" title="IMG_4882" src="http://www.derkarl.net/wp-content/uploads/2012/02/IMG_4882-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich fühle mich, wie auf einem anderen Planeten. In fünfzehn Minuten soll die Marcel Ostertag Show beginnen.</p>
<p>Plötzlich fühle ich mich furchtbar einsam und verlassen, inmitten all dieser wahnsinnig wichtigen, schönen Menschen. Große Egos, wohin man blickt, nur getoppt von noch größeren Handtaschen. Durch die offene Tür zieht etwas frische Luft herein. Ich spüre, wie erledigt ich bin. Aber jetzt schon gehen?</p>
<p>Und plötzlich, als würde der Allmächtige selbst mir ein Zeichen geben wollen, ein bekanntes Gesicht .. Herr Hämmerle Mister <a href="http://www.styleclicker.net/" target="_blank">Styleclicker</a> himself, (ich dachte nicht, dass es ihn wirklich gibt) huscht an mir vorbei Richtung Ausgang.</p>
<p>Anscheinend findet er die Veranstaltung genauso gelungen, wie ich. Ich überlege kurz, während ich beobachte, wie sich die Party mehr und mehr füllt und die Luft knapper und knapper wird.</p>
<p>Zwanzig Minuten später sitze ich im Bus Richtung Zuhause. Es ist ruhig, ich lehne mich ans Fenster und atme durch. Die Party geht ohne mich weiter doch ich habe nicht das Gefühl irgendwas zu verpassen. Ganz im Gegenteil.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und die Moral von der Geschicht: Das nächste Mal nehme ich Cäsar mit. Ein tierischer Weggefährte ist in einer verrückt, bizarren Parallelwelt nie verkehrt. Das hat schon Alice gewusst. Die von Lewis Carroll, nicht der Mobilfunkanbieter!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bisou,</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>O.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nachtrag: Ja, mehr Fotos wären schön gewesen. Ich weiß. Es war mein erstes Mal unter wichtigen Menschen, ich hab einfach nicht dran gedacht. Vergebt mir.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Photo: (c)we-love-brands.com</em></p>
<div><em><br />
</em></div>
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		<title>&#8220;Das perfekte Model&#8221; &#8211; Ein Bericht</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 23:33:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ola</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Fashion]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; &#160; Geht lohooos .. Bier ist kalt, Kuscheldecke aufm Bett .. jetzt noch den Fernseher a bissl näher ranrücken .. okay.. Läuft! Kann losgehn .. Hö ..&#8221;Natürlich blond&#8221;? Kommt das vorher? .. Die Katzenberger ist ja schon irgendwie süß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Geht lohooos .. Bier ist kalt, Kuscheldecke aufm Bett .. jetzt noch den Fernseher a bissl näher ranrücken .. okay.. Läuft!</p>
<p>Kann losgehn .. Hö ..&#8221;Natürlich blond&#8221;? Kommt das vorher? .. Die Katzenberger ist ja schon irgendwie süß .. so, vorbei.. oooh, nur ein Spot dann geht´s los&#8230; nur ein Spot, nur ein Spot,.. ah, jetzt!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Da kommt das Intro .. hm .. mutet etwas eightiesmäßig an .. schön ist´s net &#8230; Naja! .. So, vorbei .. Ooooh, ich bin gespannt! .. einen Schluck Augustiner zum Auftakt .. lohoooos!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Minuten später</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auftritt der Jury.. ah nee, Coaches &#8230; stimmt ja, seit &#8220;The X Factor&#8221; gibt´s ja überall nur noch Coaches .. klingt ja auch viel netter, als Juroren .. die beiden Grazien auf den hipsterigen Hollandrädern .. wie sicher die sitzen ..  die sind bestimmt den ganzen Weg vom Hotel bis zum Drehort mit´m Radl gefahren .. jaha .. was für ein Auftritt.. und die Mädels kriegen sich nich mehr ein .. wirken aber ganz nett die beiden ..</p>
<p>Schlimmer als Quietsche-Heidi in den letzten beiden Topmodel Staffeln geht ja auch kaum noch .. wobei .. den Overall hätte Eva überdenken können .. ihr Model Popöchen sieht nicht vorteilhaft aus in dem Ding ..</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und Karolina legt auf Englisch los .. geschickt, dass diesmal einer der Juroren tatsächlich kein Deutsch spricht .. so kommen totale Englisch-Deppen gar nicht auf die Idee sich anzumelden .. Gott, diese Honks bei &#8220;Topmodel&#8221; teilweise .. Honks .. das Wort hab ich lang nich mehr benutzt ..wieso eigentlich .. lustiges Wort .. oh, Mist, geht weiter ..</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das offene Casting .. viele Mädels da .. joa, schon ein paar Hübsche dabei .. noch´n Schluck Helles .. oh .. Werbung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Minuten später</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weiter geht´s .. so, da sind die ersten Mädels .. jo .. joa .. nicht schlecht .. gefallen mir..  schlank sind die alle .. um einiges schlanker als bei &#8220;Topmodel&#8221; .. gutes Zeichen .. die suchen hier ja angeblich echte High Fäschn Girls ..</p>
<p>Oh .. die erste Homestory .. dat geht ja fix .. soso das Mädel will nich nur Model werden, sie spielt auch noch Fußball nebenbei .. tatsächlich .. unvereinbar sowas .. Oh Nein .. die lassen sie auf High Heels durch die Fußballhalle stöckeln .. das weckt alte &#8220;Topmodel&#8221; Erinnerungen .. armes Mädchen .. so Homestory vorbei.</p>
<p>Sie steht vor der Jury .. K.K. (so dürfen wir Karolina ab jetzt nennen) und Eva mögen sie .. sie darf weiter.. Oh Gott, jetzt weint die vor Freude .. Tränen in den ersten dreißig Minuten der Show .. die haben´s aber eilig mit den Emotionen .. K.K. und Eva drücken sie .. lieb .. wie hieß das Mädel noch?.. Mist .. hät ich mir notieren sollen ..</p>
<p>Mehr hübsche Mädels .. ok .. ok ..okay.. hmmmm.. oh, was kommt denn jetzt? .. Die sieht ja .. seltsam .. aus .. is das´n Kerl? .. Nee .. oder .. Moment .. doch .. das ist´n Kerl ..  HÄ?</p>
<p>Da läuft er .. sie .. wie auch immer .. über den Laufsteg .. was für hohe Hacken .. nicht schlecht der Hüftschwung .. was sagt die Jury?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ach, Quatsch .. die finden ihn .. sie .. toll.. im Ernst? .. Das nimmt dem ganzen doch a bissl die Ernsthaftigkeit .. die Show ist noch nicht mal halb rum und jetzt schon sowas .. oh, Gott jetzt tanzt er .. sie .. zu &#8220;Crazy In Love&#8221;.. Hilfe! ..  Kann nich hinsehn .. schäme mich .. Augen zu .. Hilfe .. vorbei?.. Puh!</p>
<p>K.K. und Eva sind begeistert ..  wollen ihn wiedersehen .. nich im Ernst ..  doch.. ok.</p>
<p>Das war weird .. brauche Schluck Bier.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mädels, Mädels .. mehr Mädels .. oh, die is hübsch! .. Moment wieder ne Homestory.. das Model aus dem Ghetto .. soso .. gab´s so eine nich bei &#8220;Topmodel&#8221; auch mal? .. Die hat immer soviel geflucht .. Namen vergessen .. also jetzt wird´s wirklich etwas sehr DSDS-ig .. die Jury lässt sie weiter.. Na, hübsch isse ja .. aber die Homestory hätten sie sich sparen können .. das wird langsam komisch ..</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Werbung! Ein Glück! Langsam wird´s a bissl viel .. Bier is noch da,  schnell raus auf´n Balkon. Schockfrosten! .. Wieder wach werden.. wirklich spannend ist´s bisher nich ..</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Nach der Werbung</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Anita! Schnell den Namen notieren .. sieht toll aus! .. Kommt auch in die nächste Runde .. na wen wundert´s .. hat was von Agyness Deyn meets der junge David Bowie .. toll.. bin verliebt .. mein Favourite!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So jetzt reisen die Coaches durch Deutschland .. Eva auf´m Campus in Münster.. wieso zum Teufel Münster? .. und Solingen.. Solingen? Wo ist Solingen?.. Mädels scouten auf der Straße.. was Neues .. aber wirklich spannend ist´s nicht .. hmm .. hm..</p>
<p>Eva läuft durch die Bib und sucht hübsche Studentinnen .. die armen Leute ..wer hat Vox eigentlich die Genehmigung zum Drehen gegeben? Die armen Studis wollen da doch lernen .. Oh Gott jetzt besucht K.K. ein Mädel Zuhause.. wo sind wir hier? ..</p>
<p>Hab ich aus Versehen umgeschaltet?.. Nee .. Und jetzt noch Eva im Einkaufszentrum auf der Jagd nach Models &#8230;. okaaaay.. seltsam &#8230; oh weia .. Werbung .. bitte Werbung! .. Ich kann nimmer .. juhu!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Ein paar Spots später </strong></p>
<p>Ah, die &#8220;Nieten auf dem Laufsteg&#8221;-Montage .. immer gut .. blöde Songauswahl .. arme Mädchen .. oh, Samantha ist nicht hier um Freunde zu finden .. wirst du auch nicht, keine Sorge Samantha ..</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So endlich! Das erste Shooting! .. Wie viele Mädels sind denn jetzt noch dabei? .. so Vierzig? .. Nein Fünfzig eher .. Motto des Shoots &#8220;Die Sieben Todsünden&#8221; .. Oh.. interessant .. muss an Brad Pitt denken .. die shooten aber nur vier der sieben .. die besten natürlich ..</p>
<p>Spannung! Oh Gott .. Oh Nein .. OH NEIN .. die Gruppe zum Thema &#8220;Hochmut&#8221; posiert mit einem Model im Rollstuhl .. IM ERNST JETZT?.. Wir hatten die Drag Queen, das Ghetto Model, heulende Mädchen und jetzt noch ein Model im Rollstuhl .. Vox du übertreibst a bissl! .. die fahren ja alles auf ..</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Minuten später</strong></p>
<p>Jetzt heult K.K .. auch das noch .. das sind mir grad a bissl zuviel Emotionen für die erste Sendung .. weint die jetz wirklich? .. Oh weiaweiaweia .. ah jetzt kommt die Gruppe &#8220;Völlerei&#8221;.. Haha! Witzig! Eva ist gut ..</p>
<p>&#8220;Das wirkt nich so happy, wenn ihr wirklich esst, spielt besser nur mit dem Essen!&#8221; ..</p>
<p>Grandios! ..das wird zitiert werden .. Motto der Sendung!</p>
<p>Ich kann nich mehr .. drei Seiten Notizen.. das reicht jetz aber auch..  bin müüüüde ..</p>
<p>Jetzt schnell ein paar Mädels rauskicken zum Schluss .. Okay Anita is noch drin .. bin zufrieden .. danke ..  so uuuuund ..  die Vorschau für nächste Woche .. yes! Danke, Ende .. Fernseher aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bier leer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So..  jetzt brauch ich was Starkes ..</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bisou Cheries!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>O.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nachtrag I: Da ich meine wundervoll chaotischen Notizen, während des Genusses der Sendung nicht nummeriert habe, sind sicher ein paar &#8220;Events&#8221; der Show chronologisch durcheinander geraten. Verzeiht mir! Ich hätte mir die Sendung nochmal angeschaut, um das zu korrigieren.. wollte ich aber nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nachtrag II: Ja doch, endlich wieder ein Beitrag zum Thema Fashion! Ich weiß, es ist lange her.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Echter Nachtrag: Ich weiß ich hatte schon leichter lesbare Artikel. Mal was experimentelles! Manchmal geht´s doch noch mit mir durch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Photo: (c)we-love-brands.com</em></p>
<div><em><br />
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