Als ich mich vor knapp einem Jahr auf den Weg machte, vollgepackt mit all den Erwartungen, die in mir durch hunderte von Fernseh- und Kinoproduktionen an diese Stadt geschürt worden waren, war ich recht ahnungslos, was da auf mich zukommen sollte. Zwei Stimmen quakten, ach, in meinem Kopf.

Die eine phlegmatisch : “So toll wie alle sagen, kann´s garnicht sein.”

Die andere euphorisch: “Pass auf, das wird der Trip deines Lebens, Baby!” (letztere hatte sich wohlgemerkt erst nach dem zweiten Drink im Flugzeug gemeldet und lallte ein wenig).

 

Und wie heißt es so schön: Alkohol induzierte lallende Stimmen im Kopf lügen nicht.

 

Als ich einige Zeit später im Flieger zurück nach München saß, verfluchte ich innerlich bereits alles, was mich daheim erwartete und ein paar einsame Tränchen kullerten meine süßen Wangen hinab, während ich die Nase gegen die Fensterscheibe presste, um noch einen letzten Blick auf Manhattan zu werfen (ich wünschte das wär gelogen).

 

Ich war hoffnungslos, jämmerlich, Hals über Kopf verliebt.

 

Dabei war es keinesfalls Liebe auf den ersten Blick, oh nein, nein, nein!

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Den ganzen Artikel plus einiger noch tollerer Fotos gibt´s hier bei meiner guten Freundin vom Weltenbummlermag (ja, das hab ich die letzten Wochen getrieben.. nein natürlich nicht. Ich steckte bis vor kurzem in einer sehr existenziellen, tiefen Schaffenskrise doch diese scheint überstanden zu sein. Freut euch also auf viel Bösartiges und einige schlechte Wortspiele demnächst hier! Selbe Stelle, selbe Welle!)

Bisou!

O.